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Akzeptiere dich selbst und glaube an dich!

Du bist super! Und zwar genau so, wie du bist! Jeder Mensch hat seine Macken. Niemand ist perfekt. Fokussiere dich auf das, was du kannst. Und das ist eine Menge. Wenn du dich selbst akzeptierst und an dich glaubst, dann sind dir fast keine Grenzen gesetzt. Denn nicht nur deine Stärken, sondern auch deine Schwächen bringen dich näher an dein Ziel.

Tipps

1

Versuche deinen eigenen Lebensstil zu finden und orientiere dich an dem, was du magst. Taste dich an deine eigene Identität heran.

2

Lege nicht zu viel Wert auf die Meinungen anderer und finde deine eigene Rolle. Bilde dir deine persönliche Meinung und lass dich nicht drängen.

3

Werde dir klar über deine eigenen Wünsche und Vorstellungen für dein Leben. Achte darauf, was du willst und nicht, was andere wollen.

4

Akzeptiere andere Menschen so wie sie sind. Stelle dich nicht über sie und lerne auch aus deinen Fehlern.

Video

Olivia erzählt im Film über sexuelle Orientierung und Akzeptanz.

Story

Zwölf Dinge über «den kleinen Saboteur» oder «die kleine Saboteurin» in uns
Die meisten Menschen haben eine Stimme im Kopf, die über sie urteilt, sie ab und zu aus dem Gleichgewicht bringt und auch immer wieder versucht, ihnen Hindernisse in den Weg zu legen. Wir nennen diese Stimme «den kleinen Saboteur» oder «die kleine Saboteurin».

Hörst du manchmal diese Stimme? Wie sie zu dir sagt, dass du zu wenig gut bist, um erfolgreich zu sein? Diese kleine Stimme kann dich verletzen und du beginnst, an dir zu zweifeln. Aber du kannst lernen, dich gegen sie zu wehren, damit sie dich nicht weiter «kaputt» machen kann.

Wer nicht gewinnt, verliert! Die kleine sabotierende Stimme hat viel zu hohe Ansprüche an dich. Wenn du in der Schule zum Beispiel eine gute Note bekommen hast – aber nicht der Beste oder die Beste bist – wird sie dir das sagen, dass du schlecht bist. Lass dich nicht täuschen! Erfolgreich zu sein bedeutet nicht zwingend, der oder die Beste zu sein!

Das schaffst du nie! Oft versucht der kleine Saboteur oder die kleine Saboteurin dich glauben zu lassen, dass du es nicht schaffst. Wenn du etwas nicht sofort schaffst, wirst du denken, dass du es sowieso nie schaffst. Aber die Stimme irrt sich. Meistens lohnt es sich, es weiter zu versuchen und nicht aufzugeben. Wenn du es dann trotzdem schaffst, kannst du um so stolzer auf dich sein!

Du bist wertlos. Die fiese Stimme lenkt deine Aufmerksamkeit stets auf deine Fehler. Sie will dich von deiner Minderwertigkeit überzeugen. Lerne, die guten Seiten zu sehen und du wirst feststellen, dass du weit mehr Qualitäten als Fehler hast.

Es ist alles deine Schuld. Die innere Stimme neigt auch dazu, dich für alles verantwortlich zu machen, was schiefläuft. Du bist vielleicht für ein paar Dinge verantwortlich. Aber nicht alles ist deine Schuld. Nimm nicht alles auf dich!

Die Macht der negativen Gefühle. Die sabotierende Stimme sagt dir oft: «du bist dem nicht gewachsen», «du bist dumm», «du bist hässlich» oder «du bist faul». Nur weil man diese negativen Gefühle spürt, heisst das noch lange nicht, dass sie wahr sind. Was du Negatives über dich selbst denkst, ist nicht immer wirklich so.

Es ist nur Zufall. Wenn dir jemand ein Kompliment macht oder wenn dir etwas gut gelingt, lässt die sabotierende Stimme es nicht zu, dass du deinen Erfolg geniessen kannst. Sie sagt dir, dass es nur Zufall oder Glück war. Höre nicht auf diese Stimme und gratuliere dir zu deinem Erfolg. Du hast das Recht dazu und es wird dir guttun!

Eine grosse Sache daraus machen. Die sabotierende Stimme übertreibt sehr gerne und macht manche Situationen tausendmal schlimmer, als sie wirklich sind. Selbst der kleinste Zwischenfall wird zu einer Katastrophe. Mache einen Schritt zurück: Jeder und jede kann Fehler machen, nicht nur du. Versuche die Dinge mit etwas Humor zu sehen und anzugehen.

Sie mögen dich nicht. Die sabotierende Stimme lässt oft das Schlimmste vermuten: Jemand lacht beispielsweise. Also wird sie versuchen, dich davon zu überzeugen, dass du ausgelacht wirst! Wenn jemand eine Verabredung absagt, wird sie dir zuflüstern, dass diese Person dich nicht sehen will. Es gibt tausend Gründe zu lachen oder ein Date abzusagen, nimm nicht alles persönlich.

Alles muss perfekt sein. Die sabotierende Stimme will nicht nur gute Arbeit, sie will, dass du alles perfekt machst. Wir alle wissen, dass es nicht möglich ist, alles perfekt zu machen. Hör nicht auf diese Stimme und mache aus Fehlern keine grosse Geschichte. Aber versuche trotzdem, daraus zu lernen und den Fehler nicht zu wiederholen.

Der «Richter» besteht darauf. Die sabotierende Stimme lässt uns oft mit anderen vergleichen. Besonders mit denen, die schöner, stärker und begabter sind. Die Stimme lässt dich all das sehen, was dir fehlt und was du nicht hast. Sie verschliesst dir die Augen vor deinen Qualitäten. Es ist wichtig zu erkennen, dass wir uns selbst oft härter beurteilen als andere. Erwartest du, dass deine Freunde immer perfekt sind? Das wäre doch langweilig!
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